Autismus

Autis­mus wird auf neu­ro­na­le Ent­wick­lungs­stö­run­gen zurück­ge­führt und äußert sich in unter­schied­li­chen Sym­pto­men, wie sozia­len und moto­ri­schen Stö­run­gen, sowie Auf­merk­sam­keits­de­fi­zi­ten.

Neurofeedback-Training wird von der Ame­ri­can Aca­de­my of Pediatrics seit 2012 als eben­so wirk­sam wie medi­ka­men­tö­se Behand­lun­gen ein­ge­stuft. Das Training von Ger­hirn­ak­ti­vi­tä­ten im sen­so­mo­to­ri­schen Kor­tex (SMR) ver­bes­sert nach­weis­lich das Imi­ta­ti­ons- und Sozi­al­ver­hal­ten deut­lich.
Als gleich­wer­ti­ge, wenn nicht sogar über­le­ge­ne The­ra­pie, wird indi­ka­ti­ons­ab­hän­gig das Training der Slow Cor­ti­cal Poten­ti­als (SCP-Training) durch­ge­führt. Dabei wird die rasche Anpas­sung an Rei­ze und Anfor­de­run­gen erlernt, um die Regu­la­ti­ons­fä­hig­keit des Gehirns her­zu­stel­len.

Sowohl das Neurofeedback-Fre­quenz­band­trai­ning als auch das SCP-Training der Slow Cor­ti­cal Poten­ti­als regu­lie­ren die, für Autis­mus ursäch­li­chen, Fehl­funk­tio­nen des zen­tra­len Ner­ven­sys­tems (sie­he Stu­di­en­la­ge).
Fehl­funk­tio­nen des peri­phe­ren Ner­ven­sys­tems, wie z. B. erhöh­ter sym­pa­thi­scher Haut­re­flex, wer­den mit­tels vege­ta­ti­ver Ruhe- und Belas­tungs­ana­ly­se dia­gnos­ti­ziert. Liegt z. B. erhöh­ter sym­pa­thi­scher Haut­re­flex vor, wird ein Biofeedback-SCL-Training durch­ge­führt, bei dem der sym­pa­thi­sche Haut­re­flex redu­ziert wird.
Wei­ters wer­den durch aktive Regeneration und Biofeedback-Training Fehl­funk­tio­nen der Vital­pa­ra­me­ter regu­liert.