Epilepsie

Epi­lep­ti­sche Anfäl­le ent­ste­hen aus einer Fol­ge plötz­lich auf­tre­ten­der, syn­chro­ner elek­tri­scher Ent­la­dun­gen von Neu­ro­nen­grup­pen im Gehirn. Sie füh­ren zu unwill­kür­li­chen, ste­reo­ty­pen Bewe­gungs- oder Bewusst­seins­stö­run­gen, z.B. Krampf­an­fäl­len. Übli­cher­wei­se erfolgt die Behand­lung durch Medi­ka­men­te, oder ergän­zend durch neu­ro­chir­ur­gi­sche Ein­grif­fe. Die medi­ka­men­tö­se The­ra­pie ist bei einem Drit­tel der Pati­en­ten nicht effek­tiv und bringt diver­se Neben­wir­kun­gen und Gesund­heits­ri­si­ken mit sich. Die Wirk­sam­keit der chir­ur­gi­schen Ein­grif­fe ist noch kri­ti­scher zu betrach­ten (sie­he Stu­di­en­la­ge). Neurofeedback bie­tet eine ver­gleichs­wei­se güns­ti­ge, nach­hal­ti­ge Behand­lungs­me­tho­de, ohne Medi­ka­men­te und Neben­wir­kun­gen, mit aus­ge­zeich­ne­ten Erfol­gen, vor Allem bei medi­ka­men­ten­re­sis­ten­ten For­men der Epi­lep­sie. Das SCP-Training der Slow Cor­ti­cal Poten­ti­als regu­liert die für die Epi­lep­sie ursäch­li­chen Fehl­funk­tio­nen von Hem­mung und Erre­gung des zen­tra­len Ner­ven­sys­tems (sie­he Stu­di­en­la­ge).