Zwangsstörungen

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Zwangs­störungen schrän­ken das Leben Betrof­fe­ner ein und füh­ren häu­fig zur Iso­la­ti­on.

Zwangs­störungen sind ein Sym­ptom über­schie­ßen­der patho­phy­sio­lo­gi­scher Gehirn­ak­ti­vi­tä­ten, die mit­tels EEG-Fre­quenz­band­ana­ly­se fest­ge­stellt wer­den kön­nen, wie z. B. redu­zier­te SMR-Akti­vi­tät (sen­so­mo­to­ri­sche Rhyth­men). Liegt z. B. redu­zier­te SMR-Akti­vi­tät vor, wird ein Neurofeedback Fre­quenz­band­trai­ning durch­ge­führt, bei dem die SMR-Akti­vi­tät erhöht wird.

Als gleich­wer­ti­ge, wenn nicht sogar über­le­ge­ne The­ra­pie wird indi­ka­ti­ons­ab­hän­gig das Training der Slow Cor­ti­cal Poten­ti­als (SCP-Training) durch­ge­führt. Dabei wird die rasche Anpas­sung an Rei­ze und Anfor­de­run­gen erlernt, um die Regu­la­ti­ons­fä­hig­keit des Gehirns her­zu­stel­len.

Sowohl das Neurofeedback-Fre­quenz­band­trai­ning als auch das SCP-Training der Slow Cor­ti­cal Poten­ti­als regu­lie­ren die, für Zwangs­störungen ursäch­li­chen, Fehl­funk­tio­nen des zen­tra­len Ner­ven­sys­tems (sie­he Stu­di­en­la­ge).

Fehl­funk­tio­nen des peri­phe­ren Ner­ven­sys­tems, wie z. B. erhöh­ter sym­pa­thi­scher Haut­re­flex, wer­den mit­tels vege­ta­ti­ver Ruhe- und Belas­tungs­ana­ly­se dia­gnos­ti­ziert. Liegt z. B. erhöh­ter sym­pa­thi­scher Haut­re­flex vor, wird ein Biofeedback-SCL-Training durch­ge­führt, bei dem der sym­pa­thi­sche Haut­re­flex redu­ziert wird.

Wei­ters wer­den durch aktive Regeneration und Biofeedback-Training Fehl­funk­tio­nen der Vital­pa­ra­me­ter regu­liert.