Bio- und Neurofeedback bei Depression

Lebensfreude ohne Medikamente und Nebenwirkungen

Was ist eine Depression?

Depres­sio­nen ver­än­dern das Gehirn und füh­ren zu patho­lo­gi­schen Gehirn­ak­ti­vi­tä­ten, die das Emp­fin­den posi­ti­ver Gefüh­le her­ab­set­zen. Es wer­den haupt­säch­lich nega­ti­ve Rei­ze ver­ar­bei­tet, wodurch Ängs­te und Sor­gen domi­nie­ren. Depres­sio­nen tre­ten nach dem Zustand lang­an­hal­ten­der Hilf­lo­sig­keit, wie Tod oder Ver­lust wich­ti­ger Men­schen, Natur­ka­ta­stro­phen oder Krieg, auf. Hilf­lo­sig­keit über­schwemmt das Gehirn mit Cor­ti­sol und ande­ren Stress­hor­mo­nen. Das hat Fol­gen für Hip­po­cam­pus und Hypo­tha­la­mus, deren Funk­ti­ons­tüch­tig­keit dadurch abnimmt. Schließ­lich füh­ren die­se Gehirn­funk­ti­ons­stö­run­gen dazu, dass depres­si­ve Men­schen immer mehr in trau­ri­ger Gedan­ken­lee­re ver­sin­ken.

Kann man Depression im Gehirn feststellen?

Bei der EEG-Fre­quenz­band­ana­ly­se wer­den die Gehirn­strom­ak­ti­vi­tä­ten mit­tels medi­zin­tech­ni­scher Gerä­te[1] gemes­sen und ana­ly­siert. Häu­fig zeigt sich bei Depres­si­on und depres­si­ven Sym­pto­men, die auch mit Angst­stö­run­gen ein­her­ge­hen kön­nen, eine Unte­r­erre­gung des lin­ken prä­fron­ta­len Cor­tex (Front­al­lap­pen des Groß­hirns[2]), die mit­tels Neurofeedback the­ra­piert wer­den kann.

Welche körperlichen Symptome kann Depression auslösen?

Schlaf­stö­run­gen, spe­zi­fi­sche und unspe­zi­fi­sche Schmer­zen, sowie Atem­funk­ti­ons­stö­run­gen und Herz­fre­quenz­stö­run­gen kön­nen durch die psy­chi­sche und phy­si­sche Über­las­tung einer Depres­si­on aus­ge­löst wer­den und den Krank­heits­ver­lauf erschwe­ren. Biofeedback, Neurofeedback und Aktive Regeneration wir­ken als Kom­bi­na­ti­ons­the­ra­pien sowohl auf psy­chi­sche als auch phy­si­sche[3] belas­tungs­be­ding­te Sym­pto­me regu­lie­rend ein.

Wie kann Depression behandelt werden?

Biofeedback, Neurofeedback und Aktive Regeneration kön­nen bei Depres­sio­nen eigen­stän­dig oder auch in Ver­bin­dung mit medi­ka­men­tö­sen und psy­cho­the­ra­peu­ti­schen The­ra­pien ein­ge­setzt wer­den. Schmerz­frei, neben­wir­kungs­frei und ohne Medi­ka­men­te wer­den dabei z. B. Gehirn­funk­ti­ons­stö­run­gen im lin­ken prä­fron­ta­len Cor­tex[4] regu­liert und kör­per­li­che Sym­pto­me, wie Schlaf­stö­run­gen, Schmer­zen, Atem­funk­ti­ons­stö­run­gen oder Herz­fre­quenz­stö­run­gen the­ra­piert. Sie­he Stu­di­en: Depres­si­on

 

[1] Elek­tro­en­ze­pha­logra­phie

[2] Der Cor­tex cere­bri befin­det sich an der Stirn­sei­te des Gehirns und ist für die Reak­ti­ons­hem­mung, das Arbeits­ge­dächt­nis und Auf­merk­sam­keits­steue­rung zustän­dig

[3] Kör­per­li­che

[4] Front­al­lap­pen des Groß­hirns

Alpha-Asymmetrie-Verschiebung bei Depression

Screen­shot: Alpha-Asym­me­trie-Ver­schie­bung bei Depres­si­on:
Die als Bal­ken dar­ge­stell­te Gehirn­ak­ti­vi­tät, die soge­nann­te Alpha-Akti­vi­tät, liegt im Fre­quenz­be­reich zwi­schen 8 — 12 Hz. Der ers­te Bal­ken zeigt die Alpha-Akti­vi­tät im lin­ken Front­al­lap­pen des Gehirns. Der zwei­te Bal­ken zeigt die Alpha-Akti­vi­tät des rech­ten Front­al­lap­pens des Gehirns. Eine Alpha-Asym­me­trie-Ver­schie­bung liegt vor, wenn die Alpha-Akti­vi­tät im lin­ken Front­al­lap­pen stär­ker als im rech­ten Front­al­lap­pen aus­ge­prägt ist. Dadurch wird die lin­ke Gehirn­hälf­te fron­tal unzu­rei­chend akti­viert. Die­se redu­zier­te prä­fron­ta­le Akti­vie­rung gilt (lt. David­son et al., 2002, Kro­po­tov, 2016) als neu­ro­bio­lo­gi­scher Hin­ter­grund der Depres­si­on.

Warum Biofeedback, Neurofeedback und Aktive Regeneration bei Neuron?

  • Spe­zia­li­sie­rung: Das Team Neu­ron hat sich auf Neurofeedback, Biofeedback und Aktive Regeneration bei stress­in­du­zier­ten Fehl­funk­tio­nen spe­zia­li­siert und zeich­net sich daher durch wis­sen­schaft­lich fun­dier­te Trai­nings- und The­ra­pie­kon­zep­te für eine Viel­zahl von Indi­ka­tio­nen aus.
  • Ganz­heit­lich­keit und Indi­vi­dua­li­tät: Wir ana­ly­sie­ren und bear­bei­ten Stress und dar­aus resul­tie­ren­de Fehl­funk­tio­nen im Gesamt­kon­text des Lebens unse­rer Kli­en­ten. Ob Neurofeedback, Ernäh­rung oder Sport, wir fin­den für jeden unse­rer Kli­en­ten eine indi­vi­du­ell pas­sen­de Kom­bi­na­ti­on aus Maß­nah­men zur Ver­bes­se­rung der Lebens­qua­li­tät und Regeneration.
  • Medi­zin­tech­ni­sche Gerä­te: Das Team Neu­ron arbei­tet aus­schließ­lich mit neu­es­ten, hoch­spe­zia­li­sier­ten, medi­zin­tech­ni­schen Gerä­ten, wie Elek­tro­en­ze­pha­logra­phie (EEG), EKG Elek­tro­kar­dio­gramm (EKG) oder Elek­tro­myo­gra­phie (EMG), die höchs­te Qua­li­täts- und Sicher­heits­stan­dards erfül­len.
  • Up to date: Das Team Neu­ron setzt auf Wei­ter­bil­dung und inter­dis­zi­pli­nä­re Zusam­men­ar­beit (sie­he Refe­ren­zen) zur Qua­li­täts­si­che­rung der ange­wand­ten Metho­den Biofeedback, Neurofeedback und Aktive Regeneration.
  • Kom­bi­na­ti­ons­the­ra­pie: Biofeedback, Neurofeedback und Aktive Regeneration kön­nen eigen­stän­dig, oder auch in Ver­bin­dung mit medi­ka­men­tö­sen und psy­cho­the­ra­peu­ti­schen The­ra­pien ein­ge­setzt wer­den.

 

Häufige Fragen zu Neurofeedback bei Depression

Wie lange dauert eine Biofeedback- & Neurofeedback-Therapie?

Die durch­schnitt­li­che Dau­er einer Biofeedback- & Neurofeedback The­ra­pie beträgt 15 – 25 The­ra­pie­ein­hei­ten zu je 50 Minu­ten. Vor The­ra­pie­be­ginn wer­den ein­ge­hen­de Ana­ly­sen und Dia­gno­sen durch­ge­führt, um einen maß­ge­schnei­der­ten The­ra­pie- und Trai­nings­plan zu erstel­len.

Werden die Kosten einer Biofeedback- & Neurofeedback-Therapie von den Krankenversicherungen bezahlt?

Die The­ra­pie­kos­ten wer­den von den öster­rei­chi­schen gesetz­li­chen Kran­ken­ver­si­che­run­gen, je nach Kas­se und Indi­ka­ti­on, teil­wei­se rück­erstat­tet. Pri­va­te Zusatz­ver­si­che­run­gen über­neh­men, ver­trags­ab­hän­gig, grö­ße­re Tei­le bis zur Gän­ze der Kos­ten.

Hat Neurofeedback Nebenwirkungen?

Bio- und Neurofeedback sind nicht inva­siv und ver­ur­sa­chen kei­ner­lei Schmer­zen. Eine Neurofeedback The­ra­pie kann auch kom­ple­men­tär zu einer lau­fen­den medi­zi­ni­sche Behand­lung ein­ge­setzt wer­den.

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