Depression

Als depres­si­ve Stö­run­gen wer­den Gemüts­zu­stän­de bezeich­net, die anhal­tend Akti­vi­tät und Leis­tungs­fä­hig­keit beein­träch­ti­gen. Unter­schied­li­che Sym­pto­me, wie Ängs­te, Sor­gen und Schlaf­stö­run­gen rau­ben Betrof­fe­nen die Lebens­freu­de.

Depres­si­ve Stö­run­gen sind Sym­pto­me patho­phy­sio­lo­gi­scher Gehirn­ak­ti­vi­tä­ten, die mit­tels EEG-Fre­quenz­band­ana­ly­se fest­ge­stellt wer­den kön­nen, wie z. B. redu­zier­te Alpha-Akti­vi­tät in der rech­ten Gehirn­hälf­te (Alpha-Asym­me­trie-Ver­schie­bung) oder redu­zier­te Beta-Akti­vi­tät in der lin­ken Gehirn­hälf­te (Beta-Asym­me­trie-Ver­schie­bung). Liegt z. B. eine Alpha-Asym­me­trie-Ver­schie­bung vor, wird ein Neurofeedback Fre­quenz­band­trai­ning durch­ge­führt, bei dem die Alpha-Akti­vi­tät in der rech­ten Gehirn­hälf­te erhöht wird.

Als gleich­wer­ti­ge, wenn nicht sogar über­le­ge­ne The­ra­pie wird indi­ka­ti­ons­ab­hän­gig das Training der Slow Cor­ti­cal Poten­ti­als (SCP-Training) durch­ge­führt. Dabei wird die rasche Anpas­sung an Rei­ze und Anfor­de­run­gen erlernt, um die Regu­la­ti­ons­fä­hig­keit des Gehirns her­zu­stel­len.

Sowohl das Neurofeedback-Fre­quenz­band­trai­ning als auch das SCP-Training der Slow Cor­ti­cal Poten­ti­als regu­lie­ren die, für Depres­si­on ursäch­li­chen, Fehl­funk­tio­nen des zen­tra­len Ner­ven­sys­tems (sie­he Stu­di­en­la­ge).
Fehl­funk­tio­nen des peri­phe­ren Ner­ven­sys­tems, wie z. B. erhöh­ter sym­pa­thi­scher Haut­re­flex, wer­den mit­tels vege­ta­ti­ver Ruhe- und Belas­tungs­ana­ly­se dia­gnos­ti­ziert. Liegt z. B. erhöh­ter sym­pa­thi­scher Haut­re­flex vor, wird ein Biofeedback-SCL-Training durch­ge­führt, bei dem der sym­pa­thi­sche Haut­re­flex redu­ziert wird.
Wei­ters wer­den durch aktive Regeneration und Biofeedback-Training Fehl­funk­tio­nen der Vital­pa­ra­me­ter regu­liert.