Chronische Schmerzen

  • Onko­lo­gi­sche Schmer­zen
  • Rücken­schmer­zen
  • Psy­cho­so­ma­ti­sche Schmer­zen

Chro­ni­sche Schmer­zen kön­nen sowohl von phy­si­schen (kör­per­li­chen) als auch psy­chi­schen Erkran­kun­gen aus­ge­löst wer­den. Sie ent­ste­hen, wenn aku­te Schmer­zen sich wie­der­ho­len und im Schmerz­ge­dächt­nis abge­spei­chert wer­den. Dadurch ver­än­dern sich Ner­ven­bah­nen, die Schmerz­rei­ze an das Gehirn wei­ter­lei­ten.

Die Gehirn­ak­ti­vi­tät von Schmerz­pa­ti­en­tIn­nen weist auch in Ruhe Fehl­funk­tio­nen auf, wie z. B. erhöh­te The­ta-Akti­vi­tät und high Beta Akti­vi­tät, die mit­tels EEG-Fre­quenz­band­ana­ly­se fest­ge­stellt wer­den kön­nen. Lie­gen z. B. erhöh­te The­ta-Akti­vi­tät und high Beta-Akti­vi­tät vor, wird ein Neurofeedback Fre­quenz­band­trai­ning durch­ge­führt, bei dem die The­ta-Akti­vi­tät und high Beta-Akti­vi­tät redu­ziert und die SMR-Akti­vi­tät erhöht wer­den.

Als gleich­wer­ti­ge, wenn nicht sogar über­le­ge­ne The­ra­pie wird indi­ka­ti­ons­ab­hän­gig das Training der Slow Cor­ti­cal Poten­ti­als (SCP-Training) durch­ge­führt. Dabei wird die rasche Anpas­sung an Rei­ze und Anfor­de­run­gen erlernt, um die Regu­la­ti­ons­fä­hig­keit des Gehirns her­zu­stel­len.
Sowohl das Neurofeedback-Fre­quenz­band­trai­ning, als auch das SCP-Training der Slow Cor­ti­cal Poten­ti­als, regu­lie­ren die, für chro­ni­sche Schmer­zen ursäch­li­chen, Fehl­funk­tio­nen des zen­tra­len Ner­ven­sys­tems (sie­he Stu­di­en­la­ge).

Fehl­funk­tio­nen des peri­phe­ren Ner­ven­sys­tems, wie z. B. Hyper­ak­ti­vi­tät des m. tra­pe­zi­us, m. fron­ta­lis oder m. mas­se­ter, wer­den mit­tels vege­ta­ti­ver Ruhe- und Belas­tungs­ana­ly­se dia­gnos­ti­ziert. Liegt z. B. Mus­kel­hy­per­ak­ti­vi­tät vor, wird ein Biofeedback-EMG-Training durch­ge­führt, bei dem der Mus­kel­to­nus redu­ziert wird.

Wei­ters wer­den durch aktive Regeneration und Biofeedback-Training Fehl­funk­tio­nen der Vital­pa­ra­me­ter regu­liert.