Bluthochdruck

Blut­hoch­druck ist häu­fig auf chro­ni­schen Stress zurück­zu­füh­ren. Stres­so­ren, wie Leis­tungs­druck, Kon­flik­te, Sor­gen und Ängs­te, akti­vie­ren das sym­pa­thi­sche Ner­ven­sys­tem. Das Gehirn pro­du­ziert Stress­re­ak­tio­nen, wie die Erhö­hung des Blut­drucks, der sich durch die Akti­vie­rung des para­sym­pa­thi­schen Ner­ven­sys­tems wie­der senkt.
Anhal­ten­der Blut­hoch­druck ist ein Sym­ptom patho­phy­sio­lo­gi­scher Gehirn­ak­ti­vi­tä­ten, wie z. B. erhöh­te high Beta-Akti­vi­tät oder redu­zier­te Alpha-Akti­vi­tät, die mit­tels EEG-Fre­quenz­band­ana­ly­se fest­ge­stellt wer­den kön­nen. Liegt z. B. erhöh­te high Beta-Akti­vi­tät vor, wird ein Neurofeedback Fre­quenz­band­trai­ning durch­ge­führt, bei dem die high Beta-Akti­vi­tät redu­ziert wird.

Als gleich­wer­ti­ge, wenn nicht sogar über­le­ge­ne The­ra­pie wird indi­ka­ti­ons­ab­hän­gig das Training der Slow Cor­ti­cal Poten­ti­als (SCP-Training) durch­ge­führt. Dabei wird die rasche Anpas­sung an Rei­ze und Anfor­de­run­gen erlernt, um die Regu­la­ti­ons­fä­hig­keit des Gehirns her­zu­stel­len.

Sowohl das Neurofeedback-Fre­quenz­band­trai­ning, als auch das SCP-Training der Slow Cor­ti­cal Poten­ti­als, regu­lie­ren die, für Blut­hoch­druck ursäch­li­chen, Fehl­funk­tio­nen des zen­tra­len Ner­ven­sys­tems (sie­he Stu­di­en­la­ge).

Fehl­funk­tio­nen des peri­phe­ren Ner­ven­sys­tems, wie z. B. erhöh­ter sym­pa­thi­scher Haut­re­flex, wer­den mit­tels vege­ta­ti­ver Ruhe- und Belas­tungs­ana­ly­se dia­gnos­ti­ziert. Liegt z. B. erhöh­ter sym­pa­thi­scher Haut­re­flex vor, wird ein Biofeedback-SCL-Training durch­ge­führt, bei dem der sym­pa­thi­sche Haut­re­flex redu­ziert wird.
Wei­ters wer­den durch aktive Regeneration und Biofeedback-Training Fehl­funk­tio­nen der Vital­pa­ra­me­ter regu­liert.