Schlafstörungen

Ein- und Durch­schlaf­stö­run­gen sind meist auf Über­las­tung zurück­zu­füh­ren, kön­nen aber auch Sym­pto­me psy­chi­scher Stö­run­gen sein, oder die­se aus­lö­sen. Unzu­rei­chend erhol­sa­mer Schlaf oder Schlaf­ent­zug beein­träch­tigt die Lebens­qua­li­tät, Leis­tungs­fä­hig­keit und Gesund­heit. Schlaf­stö­run­gen sind ein Sym­ptom patho­phy­sio­lo­gi­scher Gehirn­ak­ti­vi­tä­ten, wie z. B. redu­zier­te SMR-Akti­vi­tät (sen­so­mo­to­ri­sche Rhyth­men), die mit­tels EEG-Fre­quenz­band­ana­ly­se est­ge­stellt wer­den kön­nen. Liegt z. B. redu­zier­te SMR-Akti­vi­tät vor, wird ein Neurofeedback Fre­quenz­band­trai­ning durch­ge­führt, bei dem die SMR-Akti­vi­tät erhöht wird. Als gleich­wer­ti­ge, wenn nicht sogar über­le­ge­ne The­ra­pie wird indi­ka­ti­ons­ab­hän­gig das Training der Slow Cor­ti­cal Poten­ti­als (SCP-Training) durch­ge­führt. Dabei wird die rasche Anpas­sung an Rei­ze und Anfor­de­run­gen erlernt, um die Regu­la­ti­ons­fä­hig­keit des Gehirns her­zu­stel­len. Sowohl das Neurofeedback-Fre­quenz­band­trai­ning , als auch das SCP-Training der Slow Cor­ti­cal Poten­ti­als, regu­lie­ren die, für Schlaf­stö­run­gen ursäch­li­chen, Fehl­funk­tio­nen des zen­tra­len Ner­ven­sys­tems (sie­he Stu­di­en­la­ge). Fehl­funk­tio­nen des peri­phe­ren Ner­ven­sys­tems, wie z. B. Mus­kel­hy­per­ak­ti­vi­tät wer­den mit­tels vege­ta­ti­ver Ruhe- und Belas­tungs­ana­ly­se dia­gnos­ti­ziert. Liegt z. B. Mus­kel­hy­per­ak­ti­vi­tät vor, wird ein Biofeedback-EMG-Training durch­ge­führt, bei dem der Mus­kel­to­nus redu­ziert wird. Wei­ters wer­den durch aktive Regeneration und Biofeedback-Training Fehl­funk­tio­nen der Vital­pa­ra­me­ter regu­liert.